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Verein für deutsch-französische Studienbeziehungen
  Suchen Potsdam * Les 10 règles d'Or * 10. Vordenken!
10. Vordenken!

An der Universität gilt generell: Lasst euch niemals überraschen, es könnte sonst bereits zu spät sein. Im Gegensatz zur Schule erfordert das Studium sehr viel mehr Eigeninitiative. Auch wenn das Jurastudium eher verschult ist und ihr somit das Glück habt, dass vieles für euch bereits vorgeplant ist, solltet ihr euch dennoch niemals darauf verlassen, dass die Aussagen vollständig und über längere Zeit gültig sind.

Wegen der neuen Studienordnung an der Universität Potsdam und der Umstellung auf LMD in Frankreich ergibt sich gerade für Studenten im deutsch-französischen Studiengang eine sehr unsichere Lage, auf deren Fortbestand man sich nicht einfach blind verlassen sollte. Es ist also wichtig, immer im Voraus an alle wichtigen Dinge zu denken: mögliche Anrechnung von deutschen Klausuren bereits des dritten Semesters in Frankreich (im Rahmen der licence bilingue), Notwendigkeit des Besuches und Anrechnung von Sprach- und Übersetzungskursen, eventuelle Nachklausuren oder mündliche Prüfungen für französische Studenten u. v. m.

Viele Professoren sind gesprächsbereit und kommen ausländischen Studenten entgegen, wenn man ihnen die Lage schildert und seine Bitte vorträgt. Ansonsten gilt es, möglichst nicht nur an einer Stelle nachzufragen, sondern bei allen möglichen Instanzen, die mit der konkreten Frage etwas zu tun haben könnten (z.B. für Angelegenheiten im deutsch-französischen Zweig bei Frau Lechner/ Herrn Prof. Dr. Bezzenberger/ Herrn Dr. Becker, generell im Studienbüro, eventuell beim Dekanat, Studierendensekretariat, beim Zwischenprüfungsausschuss, bei der UFA/DFH, bei den Professoren selbst, beim Fachschaftsrat, bei älteren Studenten...).

Das kann euch viel Ärger ersparen, den ihr haben werdet, wenn ihr eine Absprache getroffen habt, die von anderen Stellen dann nicht anerkannt wird! Am besten schickt ihr Einen vor, der sich für alle informiert. Dieser letzte Punkt soll euch keine Angst machen, er soll euch lediglich darauf hinweisen, dass ihr immer nur so viel Informationen erhaltet, wie ihr verlangt.