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Verein für deutsch-französische Studienbeziehungen
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Internationales Studentendorf: CIUP

Die CIUP ist (aus meiner persönlichen Sicht) eine sehr gute Möglichkeit, in Gesellschaft zu wohnen. Informationen über das Gelände und die Angebote gibt es unter www.ciup.org. Als Deutscher bewirbt man sich bis Ende Juni beim deutschen Haus (Maison Heinrich Heine, www.maison-heinrich-heine.org), die Bedingungen stehen auf der Homepage. Die Hälfte der Angenommenen wird in Häusern anderer Nationen untergebracht.

Mit etwa 340 € im deutschen Haus (kann sich in den anderen Häusern unterscheiden) ist man relativ gut bedient, da alle Nebenkosten, Telefongrundgebühr und WLAN im gesamten Haus eingeschlossen sind. Dazu erhält man knapp 90 € Wohngeld und hat die Möglichkeit, seine Miete durch Arbeit in der hauseigenen Bibliothek oder Tutorate erheblich zu reduzieren. Die Zimmer und ihre Einrichtung variieren stark, wenn man die Häuser miteinander vergleicht. Das deutsche Haus hat sehr kleine (ca. 10-12 m2), aber sehr effektiv eingerichtete Zimmer und sehr gemütliche Küchen. Es empfiehlt sich, die CIUP und ihre Häuser vorher zu erforschen, wenn man sicher gehen will.

Der Studentensprecherrat (comité) jedes einzelnen Hauses verfügt über eigene Mittel und organisiert ein Extraprogramm für die Bewohner, darunter viele Parties. Die CIUP verfügt über eigene Sportstätten (inkl. Schwimmbad), eine Mensa, eine große Hauptbibliothek, ein Theater und ein umfangreiches Kulturleben in den einzelnen Nationenhäusern.  

Der Nachteil ist, dass man erst Mitte Juli weiß, ob man aufgenommen wird. Die Bewerberzahlen sind hoch, nur etwa 60-70 Leute werden angenommen, und die Bewerbung sehr umfangreich. Gute Studienleistungen reichen in der Regel nicht; zusätzlich sind Engagement oder ein interessanter Lebenslauf gefragt.

Ansonsten wohnt es sich hier sehr gut; man lernt viele Leute unterschiedlicher Nationen kennen und ist nicht nur unter Juristen. Der Nachteil im deutschen Haus ist, dass man relativ viel deutsch spricht. Man kann aber auch mit Bewohnern anderer Häuser tauschen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bis zu drei Jahre verlängern kann und eine einmalige Aufnahme für ein Jahr eigentlich eine Garantie für die Wiederaufnahme ist.