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Verein für deutsch-französische Studienbeziehungen
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Allgemeines

Nanterre – praktischerweise direkt am Transilien und dem RER A gelegen – ist eine große Uni, die vor allem aus Plattenbauten und sonstigen Neubauten besteht. Auf dem Unigelände kann man sich nicht verirren. Das Studentenwohnheim liegt direkt auf dem Campus, ebenso Sportplätze, -hallen und ein Schwimmbad. Es ist eigentlich gar nicht so hässlich, wie es immer heißt.

Alle Jura-Vorlesungen und fast alle TDs finden im gleichen Gebäude (F) statt, welches dem Bahnhof am nächsten ist und drei große (1000 Menschen fassende) und einen kleineren Hörsaal umfasst. Eine große, allerdings geräuschintensive Bibliothek für alle Fakultäten befindet sich am anderen Ende des Campus (etwa 5 min entfernt). Sie ist in Lese-, Zeitschriften- und Ausleihsaal aufgeteilt, wobei jeweils nur vier Bücher für jeweils drei Wochen ausgeliehen werden können. Desweiteren befinden sich dort das Kopierzentrum und ein Computerraum. Eine kleinere, arbeitstauglichere Bibliothek, ein weiterer Computerraum, zwei Kioske sowie Getränke- und Süßigkeitenautomaten befinden sich auch im Juragebäude.

Die Mensa liegt auf halbem Weg zwischen Bibliothek und Juragebäude; für 2,70€ bekommt man dort ein Menu mit kleinem Vorspeisenteller nach Wahl, Hauptgericht nach Wahl (sechs unterschiedliche Essensstände – die Pizzen sind eine Wucht!), Brot, Käse oder Joghurt/Quark und Dessert nach Wahl. Für das gleiche Geld erhält man in der Cafeteria einen Sandwich, ein Stück Tarte oder eine Quiche zusammen mit einem Getränk und einem Dessert. Am Bahnhof und ein Stück weiter in den Ort hinein gibt es weitere Essensgelegenheiten. 

Hier ergänzend noch Bemerkungen eines Kommilitonen zur Studiensituation in Nanterre: „Französische Unis sind anders. Während das deutsche System Vorlesungen mit Falllösungen vorsieht und in Klausuren auch Fälle gelöst werden, beides also ziemlich auf einem Niveau abläuft, sind die frz. Vorlesungen eher "down to earth" und auswendig zu lernen, während die Klausuren methodisch eine hohe Messlatte vorgeben und daher schwieriger wirken. Aber: Gewöhnungssache. Paris X ist eine Campusuni. Außerdem fehlen die Seen und die Schlösser.“